Preisgeben der vollständigen Identität im Internet

  • Scheint so als gäbs doch Leute, die ein Problem damit haben, ihre Adresse ins Internet zu stellen. Nathalie0hneHerz

    Aber ist sicher nicht begründet diese Angst...

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  • Scheint so als gäbs doch Leute, die ein Problem damit haben, ihre Adresse ins Internet zu stellen. Nathalie0hneHerz

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    Du meinst vermutlich unbegründet.


    Bei der Größe der Person und der Menge an "Hatern" ist es völlig legitim dass man seine privaten Daten, wo man seine Ruhe haben sollte & welcher als Rückzugsort dienen sollte, nicht unbedingt preisgeben will.



    MfG

  • Du meinst vermutlich unbegründet.

    Worauf ist das bezogen?

    Bei der Größe der Person und der Menge an "Hatern" ist es völlig legitim dass man seine privaten Daten, wo man seine Ruhe haben sollte & welcher als Rückzugsort dienen sollte, nicht unbedingt preisgeben will.

    Es reicht doch schon eine einzelne Person, welche dir Schaden möchte. Im Internet ist es nicht grad schwer sich Feinde zu machen, somit betrifft das nicht nur Personen des öffentliche Lebens. Man sollte ein Impressum nur noch für große Gewerbe erzwingen oder mindestens ein System einfügen, durch welches man nur mithilfe eines Gerichtsbeschlusses an die Daten kommt (Kennzeichen-System). Wenn man das nicht tut, dann wird es vermutlich beim jetzigen Wachstum des Internet immer mehr Opfer von Gewalt, Stalking oder Bedrohungen geben.

  • Du musst immer beide Seiten der Münze betrachten...

    Klar das Impressum bietet Nachteile, alles tut das. Aber ein Gesetz wird nicht verabschiedet weil es die perfekte Lösung ist, sondern nach Abwägung der Punkte und als Kompromiss.


    Wenn du gegen das Impressum argumentieren wollt, ok... Deine Meinung als mehr oder weniger Laie.

    Aber dann Bring doch bitte auch konkrete Infos. Wenn das Impressum so gefährlich ist, muss es dazu doch auch Statistiken oder andere Daten geben.


    Im öffentlichen Recht haben wir dabei das Prinzip vom milderen gleichgeigneten Mittel.

    Dabei muss bei einer Verfassungsbeschwerde unter anderem dargelegt werden, dass es milderes Mittel zur Norm gibt, welches den Zweck mindestens genau so gut erfüllt. Negative Eingeständnis sehr zählen hierbei nicht.

    Zweck ist es unter anderem den in der Vergangenheit viel schlimmer präsenten Online Betrug zu bremsen sowie jedem Informationen über die Gerichtsbarkeit des Anbieters zu bieten.

    Deine Vorschläge würden dies nicht gleich effektiv bewirken.


    Es gibt übrigens für dein Beispiel von Personen mit einer bestimmten "Wichtigkeit" immer die Möglichkeit jemanden zwischen sich und das Impressum zu schalten. Das machen viele auch.

    Sei es ein Unternehmen, Anwalt oder andere Beispiele.


    Natürlich können die Informationen im Impressum eine Gefahr darstellen. Wenn man aber online etwas anbieten will, sei es auch nur die eigene Meinung, so hat man sich dieser in einem gewissen Maß auszusetzen.

    Wir versuchen, das Internet in unser Leben zu integrieren. Darum darf es dort auch keinen zu großen rechtlichen Spielraum geben was Unterschiede angeht.

    Es wird immer wieder versucht, unsere Normen auch Internet Konform zu machen und es ist viel Arbeit die selbe Rechtssicherheit auch dort zu schaffen. Kompromisse sind dabei aber an der Tagesordnung.

    Ich will da keineswegs ein Loblied auf den Gesetzgeber singen, denn das hat er nicht verdient, aber doch tun sie ihr bestes und nur wenige können wirklich bessere Vorschläge liefern. Alles andere Feedback ist für mich auch bedeutungslos, denn nur Vorschläge die auch wirklich etwas verbessern bringen uns voran.


    Wenn du dich nun auf den Platz der deutschen Einheit stellst und laut deine Meinung rufst, sei es mit Maske oder ohne, kann dir auch jemand auf die Fresse hauen. Es gibt kaum gute Möglichkeiten deine Meinung voll anonym mitzuteilen (anonyme Post an Zeitungen Mal ausgenommen). Das hat den Grund, dass hinter einer Meinung auch immer eine Person zu stehen hat.

    Wenn man im Internet jetzt mimimi ruft, weil man von Leuten belästigt wird die diese Meinung nicht geil finden, so heiße ich dich in unserer Gesellschaft willkommen.

    Das ist aber kein Grund ein Schutzgesetz ohne ein milderes aber gleich geeignetes Mittel als das Schuldige Problem darzustellen.

    Sinn des Gesetzes ist es nicht extreme Meinungen zu schützen, sondern allen Meinungen einen angemessen Schutz zukommen zu lassen ohne andere Schutzgüter zu gefährden. Das ist ziemlich schwer und in Deutschland geht es uns wirklich verdammt gut.

  • Du musst immer beide Seiten der Münze betrachten...

    Klar das Impressum bietet Nachteile, alles tut das. Aber ein Gesetz wird nicht verabschiedet weil es die perfekte Lösung ist, sondern nach Abwägung der Punkte und als Kompromiss.

    Diese Abwägung wurde hier eindeutig nicht gemacht. Auf jeden Fall kann ich mir nicht vorstellen, dass jemand etwas leichtere Rechtsverfolgung über den Schutz von Menschen(leben) stellt. Ein Kompromiss wäre eine Art "Kennzeichensystem", wodurch nur Polizei/Gerichte sehen könnten, wer dahinter steckt. Wobei das natürlich auch nicht optimal wäre.

    Wenn du gegen das Impressum argumentieren wollt, ok... Deine Meinung als mehr oder weniger Laie.

    Aber dann Bring doch bitte auch konkrete Infos. Wenn das Impressum so gefährlich ist, muss es dazu doch auch Statistiken oder andere Daten geben.

    Genau hier ist ja das Problem. Es ist schwer zu beweisen, dass private Daten genau durch ein Impressum veröffentlicht wurden. Wie will man hierzu eine Statistik aufstellen? Die meisten Straftäter werden ihre Daten auch nur von irgendwelchen Doxes haben. Nur genau solche Doxes können leicht entstehen, wenn jeder mit ner kleinen Webseite seine vollen Daten raufschreiben muss.

    Im öffentlichen Recht haben wir dabei das Prinzip vom milderen gleichgeigneten Mittel.


    Dabei muss bei einer Verfassungsbeschwerde unter anderem dargelegt werden, dass es milderes Mittel zur Norm gibt, welches den Zweck mindestens genau so gut erfüllt. Negative Eingeständnis sehr zählen hierbei nicht.

    Zweck ist es unter anderem den in der Vergangenheit viel schlimmer präsenten Online Betrug zu bremsen sowie jedem Informationen über die Gerichtsbarkeit des Anbieters zu bieten.

    Deine Vorschläge würden dies nicht gleich effektiv bewirken.

    Erstmal bezweifle ich, dass dadurch der Online-Betrug gebremst wurde. Mit nem Fake Impressum bleibt eine Betrügerseite Monate lang online, bis irgendwann ermittelt wurde, dass es sich um ein Fake-Impressum handelt. Bis dahin hat der Betrüger schon ne neue Seite mit neuen Fake-Daten.

    Und Informationen zur Gerichtsbarkeit könnte man auch mit einem Kennzeichensystem bieten, nur könnte dann eben nicht jeder die Daten sehen (genau das soll ja nicht passieren). Zumal ich bezweifle, dass man Menschenleben riskieren sollte, nur um bei Straftaten etwas schneller an die Daten zu kommen. Letztendlich würde man diese sowieso vom Serveranbieter bekommen.

    Es gibt übrigens für dein Beispiel von Personen mit einer bestimmten "Wichtigkeit" immer die Möglichkeit jemanden zwischen sich und das Impressum zu schalten. Das machen viele auch.

    Sei es ein Unternehmen, Anwalt oder andere Beispiele.

    Und genug haben diese Möglichkeit auch nicht. Speziell kleine Blogger oder Privatpersonen können sich sowas nicht leisten. Jedoch können auch Webseiten mit 10 Views Feinde bekommen. Oder die Leute haben Feinde aufgrund anderer Internetaktivitäten. Auf jeden Fall kann man mithilfe der Daten bei den meisten Leuten enormen Schaden anrichten. Das geht von simplen Drohungen an dich oder Verwandte bis hin zu Swatting oder Angriffen. Dafür musst du kein Youtuber sein, das kann jedem mit Feinden passieren.

    Natürlich können die Informationen im Impressum eine Gefahr darstellen. Wenn man aber online etwas anbieten will, sei es auch nur die eigene Meinung, so hat man sich dieser in einem gewissen Maß auszusetzen.

    Wir versuchen, das Internet in unser Leben zu integrieren. Darum darf es dort auch keinen zu großen rechtlichen Spielraum geben was Unterschiede angeht.

    Kennt im echten Leben jeder meinen vollen Namen, Adresse, E-Mail und Telefonnummer? Ich glaube nicht. Zumal es wie gesagt keinerlei Nutzen erfüllt, wenn es um Verbrecher geht. Es dient maximal dazu, normale Leute wegen kleinen Fehlern abzumahnen oder ähnliches. Echte Betrüger geben ihre Daten nicht an.

    Es wird immer wieder versucht, unsere Normen auch Internet Konform zu machen und es ist viel Arbeit die selbe Rechtssicherheit auch dort zu schaffen. Kompromisse sind dabei aber an der Tagesordnung.

    Ich will da keineswegs ein Loblied auf den Gesetzgeber singen, denn das hat er nicht verdient, aber doch tun sie ihr bestes und nur wenige können wirklich bessere Vorschläge liefern. Alles andere Feedback ist für mich auch bedeutungslos, denn nur Vorschläge die auch wirklich etwas verbessern bringen uns voran.

    Lieber keine Lösung, als eine Lösung die mehr Schaden anrichtet, als sie hilft. Mit dieser Logik müsste man auch das NetzDG gut finden. Natürlich schränkt es die Meinungsfreiheit ein, aber dafür gibts paar Hasskommentare weniger. Das ist ein super Kompromiss, gleich wie ein Impressum. Der Schaden dieser zwei Gesetze ist größer als der Nutzen.


    In einem Rechtsstaat sollte man als Unschuldiger keine Kollateralschäden durch Gesetze erhalten

    Wenn du dich nun auf den Platz der deutschen Einheit stellst und laut deine Meinung rufst, sei es mit Maske oder ohne, kann dir auch jemand auf die Fresse hauen. Es gibt kaum gute Möglichkeiten deine Meinung voll anonym mitzuteilen (anonyme Post an Zeitungen Mal ausgenommen). Das hat den Grund, dass hinter einer Meinung auch immer eine Person zu stehen hat.

    Wenn man im Internet jetzt mimimi ruft, weil man von Leuten belästigt wird die diese Meinung nicht geil finden, so heiße ich dich in unserer Gesellschaft willkommen.

    Das ist aber kein Grund ein Schutzgesetz ohne ein milderes aber gleich geeignetes Mittel als das Schuldige Problem darzustellen.

    Ja, es ist scheiße, dass ich auf der Straße Angst haben muss, wenn ich meine Meinung sage. Nur gibt es auf der Straße eben keine andere Möglichkeit. Jedoch im Internet haben wir die Möglichkeiten dazu, somit sollten wir diese nicht durch irgendwelche Gesetze zerstören. Nur weil was im echten Leben nicht möglich ist, müssen wir die Möglichkeit nicht aus dem Internet entfernen. Und doch, das ist ein Grund, das Gesetz als Problem darzustellen.


    Wenn es beim NetzDG Kollateralschäden durch Overblocking gibt, dann ist auch das Gesetz schuld, obwohl es das bestmögliche Mittel ist. Bei einer Abwägung würde man aber schnell merken, dass es besser wäre, wenn es kein Mittel gibt. Denn wie schon erwähnt sind Kollateralschäden in einem Rechtsstaat inakzeptabe

    Sinn des Gesetzes ist es nicht extreme Meinungen zu schützen, sondern allen Meinungen einen angemessen Schutz zukommen zu lassen ohne andere Schutzgüter zu gefährden. Das ist ziemlich schwer und in Deutschland geht es uns wirklich verdammt gut.

    Du brauchst keine extreme Meinung, um dir Feinde zu machen. Hier mal ein Video dazu (http://bit.ly/2EsUK1F). Kurz zusammengefasst: Es geht um zwei Personen. Die eine ist eine liberale Muslima, der andere ist ein sachlicher Islamkritiker. Beides keine extremen Meinungen, jedoch müssen sie sich fürchten, vor radikalen Muslimen. Die Ausbreitung der Meinung des radikalen Islam ist somit nicht gefährdet, während die moderate Kritik an diesem so gefährdet ist, dass die beiden massiven Polizeischutz brauchen. Nur kann nicht jeder mit privaten Feinden Polizeischutz haben, zumal man vermutlich nichts von nem Anschlag weiß, bevor es tatsächlich passiert.

  • Ich denke, das Gespräch ist an einem Punkt, an dem es keinen Sinn mehr ergibt noch weiter zu diskutieren.

    Versteh mich nicht falsch... Ich diskutiere sehr gern und es ist mit ein Teil meiner Ausrichtung/Job etc. jedoch drehen wir uns im Kreis.

    Du wiederholst immer und wieder deine Argumente (und ich bestimmt auch zum Teil). Genau das ist das Problem mit Debatten heutzutage... Ich hoffe mal Projekte wie Gruff bringen uns im digitalen Zeitalter eine Verbesserung, denn wenn alles gesagt ist, gibt es nun mal keine Seite die "Recht" hat, sondern immer einen Kompromiss.


    So einen werden wir hier nicht finden. Hier gibt es nur festgefahrene Meinungen und wiederkehrende Argumente.

    Ich denke es ist alles gesagt und jeder muss sich ab hier sein eigenes Bild schaffen.

    Wir werden ja auch sehen, ob sich an der aktuellen Lage etwas aendert ;-) .


    Eine letzte Anmerkung vielleicht noch zu deinem letzten Text als Feedback an dich für die Zukunft:

    Du machst dir (vielleicht auch unterbewusst) ein aktuell sehr beliebtes Mittel zu Nutze... Übertreibung, Angst und Extrembeispiele.

    Wie immer redet niemand über die vielen Website Besitzer oder Leute die ihre Meinung aeusern ohne ein Fall deiner Beispiele geworden zu sein.

    Genau so ist es gefährlich, aus extremen Handlungen einzelner immer gleich extreme Maßnahmen abzuleiten. Klar handelt es sich nicht immer nur um den so beliebten "Einzelfall", aber in dem Moment wo wir aus Angst alles erst mal voll und ganz über den Haufen werfen, haben wir als Gesellschaft verloren (und die gewonnen).

    Natürlich gibt es Unrecht und vor allem aktuell auch Chaos, aber für einen Fall wie den mit deinem Youtuber ist das eine Lösung am anderen Ende für ein anderes Problem. Das ist auch keine Ausrede, doch sollten wir darum erhebliche Aufwände in eine derartige Aenderung stecken und uns nicht lieber fragen wie wir die eigentliche Gefahr vermeiden?

    Ein bekanntes Konzept in der Naturheilkunde ;-) Nicht mit Schmerzmitteln betäuben, sondern die Ursache behandeln ;-) .


    Aber ich hole schon wieder weiter aus als ich wollte. Was ich sagen will, die ganze Diskussion hat mich das rotieren der Argumente sowie die Extremfall Sache sehr gestoert. Das ist fuer mich auch mit ein Grund sie hier und jetzt erst mal zu verlassen. Auf dieser Basis kann kein Kompromiss mehr gefunden werden, erst recht kein Konsens.


    Dein Kennzeichen System mag kein schlechter Vorschlag sein, doch Kontrolle muss immer Erfolgen und der Prozess würde sich nicht nur aufwendiger und komplexer gestalten, er wäre auch teuer. Nach einem Monat oder davor würden andere wieder aufschreien und es geht wieder von vorne los...

    Was am Ende besser ist, kann wie ich schon sagte nicht abschließend geklärt werden, das muss halt eine Abstimmung klären... Denn das ist unser System.


    In diesem Sinne, bis zur nächsten Debatte auf einem Forum...

    Noch immer nicht mein Format der Wahl. Mal schauen ob ich mir das so schnell nochmal antue.

  • So einen werden wir hier nicht finden. Hier gibt es nur festgefahrene Meinungen und wiederkehrende Argumente.

    Ich denke es ist alles gesagt und jeder muss sich ab hier sein eigenes Bild schaffen.

    Wir werden ja auch sehen, ob sich an der aktuellen Lage etwas aendert .

    Das passiert halt, wenn der eine am anderen vorbeirredet. So sage ich desöfteren, dass Menschenleben bei einer Abwägung immer an erster Stelle sein sollten, während du sagst, dass es keine Alternative gibt oder dass wir einen Kompromiss brauchen. Das geht halt aneinander vorbei. Somit muss ich halt immer meine Aussagen wiederholen, denn ich kann mir schlecht unendlich neue Argumente infallen lassen.

    Du machst dir (vielleicht auch unterbewusst) ein aktuell sehr beliebtes Mittel zu Nutze... Übertreibung, Angst und Extrembeispiele.

    Wie immer redet niemand über die vielen Website Besitzer oder Leute die ihre Meinung aeusern ohne ein Fall deiner Beispiele geworden zu sein.

    Genau so ist es gefährlich, aus extremen Handlungen einzelner immer gleich extreme Maßnahmen abzuleiten. Klar handelt es sich nicht immer nur um den so beliebten "Einzelfall", aber in dem Moment wo wir aus Angst alles erst mal voll und ganz über den Haufen werfen, haben wir als Gesellschaft verloren (und die gewonnen).

    Daran ist nichts verwerflich, genau so sollte es auch sein. Was du hier von mir fordest ist, dass ich über das "Nicht-Problem" rede. Lass das selbe mal auf ein anderes Thema projezieren, damit es etwas klarer ist.

    Ich sage: "Linksextremismus ist ein Problem in der linken Szene" woraufhin du sagen würdest: "Übertreib doch nicht so, die meisten Linken sind ja gar nicht extrem". Es ist vollkommen klar, dass die meisten Linken nicht extrem sind gleichso, dass die meisten Impressen noch niemandem geschadet haben. Man sollte ja eben genau die Fälle beachten, welche zu einem Schaden geführt haben.

    Natürlich gibt es Unrecht und vor allem aktuell auch Chaos, aber für einen Fall wie den mit deinem Youtuber ist das eine Lösung am anderen Ende für ein anderes Problem. Das ist auch keine Ausrede, doch sollten wir darum erhebliche Aufwände in eine derartige Aenderung stecken und uns nicht lieber fragen wie wir die eigentliche Gefahr vermeiden?

    Ein bekanntes Konzept in der Naturheilkunde ;-) Nicht mit Schmerzmitteln betäuben, sondern die Ursache behandeln ;-) .

    Wir sind leider noch nicht in der Lage, verbrechen vorherzusehen, das geht nur in bestimmten (leider abgesetzen :() TV-Serien. Von daher bleibt uns nichts anderes übrig, als das Problem zu behandeln. Das selbe machen wir doch auch bei einigen Krankheiten wie HIV. Wir können die HI-Viren nicht töten, jedoch können wir verhindern, dass diese Menschen erreichen.

    Dein Kennzeichen System mag kein schlechter Vorschlag sein, doch Kontrolle muss immer Erfolgen und der Prozess würde sich nicht nur aufwendiger und komplexer gestalten, er wäre auch teuer. Nach einem Monat oder davor würden andere wieder aufschreien und es geht wieder von vorne los...

    Was am Ende besser ist, kann wie ich schon sagte nicht abschließend geklärt werden, das muss halt eine Abstimmung klären... Denn das ist unser System.

    Das Kennzeichensystem ist ja auch nur ein Vorschlag der mir schnell eingefallen ist. Man könnte es natürlich auch wie im echten Leben machen: Die Leute müssen auf Anfrage der Polizei ihre Daten herausgeben. Dann würde im Impressum halt nur ne E-Mail/Telefonnummer stehen. Hab sogar mit einer Person welche Ahnung von der "Doxing"-Szene hat über das Thema geschrieben, er meinte auch, dass Impressen desöfteren für Doxes genutzt werden. Witzigerweise ist der Dox dann sogar legal, weil die Daten davor ja schon öffentlich waren. Würd das ja zitieren, nur müsste ich sehr viel zensieren und somit könnte mir jeder "Faking" unterstellen, anmerken wollte ich es trotzdem mal.

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    In diesem Sinne, bis zur nächsten Debatte auf einem Forum...

    Noch immer nicht mein Format der Wahl. Mal schauen ob ich mir das so schnell nochmal antue.

    Ich bevorzuge tatsächlich auch Text- & Voicechats, jedoch teilen wir uns keinen Discord, sonst hätt ich das sowieso dort angesprochen. In Foren muss man halt immer Ewigkeiten warten.

  • Jup, c0debase.

    Aber gut, dann weis ich auch nix. Wusste gar nicht, dass es schon jemand geschafft hat da gebannt zu werden.

    Ist gar nicht mal so schwer, musst nur Witze oder Kritik über die falschen Leute bringen. Aber will jz nicht noch weiter vom Thema abschweifen, vllt will hier ja jmd noch was passendes schreiben.^^