Webdesign by me.

  • Howaner

    Hat das Thema freigeschaltet
  • Wo ist eigentlich dein Gewerbeschein oder deine vorläufige volle Geschäftsfähigkeit?!

    Die Mehrwertsteuer wird korrekt über das Unternehmen meines Vaters abgeführt, über welches ich ebenfalls berechtigt bin, in dieser Abteilung meine Dienstleistung zu vertreiben. Entsprechend wird ebenfalls auf Wunsch eine Rechnung bei Abschluss des Auftrags ausgestellt.

  • Einen Punkt verstehe ich nicht.


    ich erwerbe ein kostenpflichtiges, auf mein Unternehmen (oder Privat Person) abgestimmtes Design. Du passt z. B. Icons in der Größe an, nutzt Logo Farben etc. Und an diesem Design habe ich Nichtmal 100% Nutzungsrechte?


    Das ist etwas seltsam. Denn wer hat dann die 100% Nutzungsrechte? Du ja auch nicht, da das Design ja z.B. Urheberrechtlich geschützte Name / Grafiken und Logos beinhaltet. Und z.B. auch die Webseiten Texte geschützt sind.


    Und mal ehrlich, auch wen die Preise günstig sind, keine Firma wird sich mit solchen Nutzungsrechten eine Webseiten Design anfertigen lassen. Wenn sie z.B. das Design nicht mal veröffentlichen darf. Das heiß z.B. eine Firma die Wert auf Open Source legt, darf Ihre Webseite nicht auf GitHub als OS Projekt veröffentlichen? Was macht das den für ein Sinn?


    Zudem würde mich interessieren welche Schriftarten du meinst, denn ich glaube kaum das du diese mit an den "Kunden" übergeben darfst. Da diese oft mit eigenen Nutzungsbedingungen verknüpft sind.


    Mich würde wirklich interessieren, wie du auf solche Nutzungsrechte kommst. Also mit dem Kommerziellen Handeln / Weiterverkauf kann ich gerade noch verstehen.


    Ich persönlich kenne das einfach anders, ich verkaufe jemand was und der kann damit machen was er will. So wie im echten Leben. Ich verkaufe dir ein Buch, dass kannst du Lesen, wegwerfen, weiterverkaufen (z.B. ebay), mit anderen Lesen etc. Ich verkaufe dir ja auch nicht das Buch und sage, du darfst damit nur Lesen. Und auf gar keinen Fall darfst du jemand anderes rein schauen lassen. Und verkaufen darfst du es erst recht nicht. Und so neben bei, ich habe dir das Buch zwar verkauft, aber ich darf immer noch darüber entscheiden. What? Und mein Beispiel bezieht sich nicht nur auf Maschinelle Sachen sondern z.B. auch auf Individuelle Sachen wie Bilder / Gemälde ...


    Naja, wie immer meine Persönliche Meinung.

  • 71€ but 100% worth it.

    Anscheinend ist das Portfolio des Kunden zurzeit offline. Als ich den Beitrag geschrieben habe, habe ich überprüft, ob die Plattform online ist, zu dem Zeitpunkt war sie es auch noch. Dem scheint jetzt nicht mehr so. Unter https://clients.preview.msr-webdesign.de/tobimori/ findest du die von mir ursprünglich gestaltete Webseite. Änderungen des Kunden sind nicht enthalten.


    ich erwerbe ein kostenpflichtiges, auf mein Unternehmen (oder Privat Person) abgestimmtes Design. Du passt z. B. Icons in der Größe an, nutzt Logo Farben etc. Und an diesem Design habe ich Nichtmal 100% Nutzungsrechte?

    Ich hoffe, dass klar ist, dass ich als Webdesigner nicht nur Icons anpasse.

    Genauso wenig wie bei Templates erhälst du auch hier nicht 100% Nutzungsrecht, wenn du eigenen Inhalt einbringst.


    Und mal ehrlich, auch wen die Preise günstig sind, keine Firma wird sich mit solchen Nutzungsrechten eine Webseiten Design anfertigen lassen. Wenn sie z.B. das Design nicht mal veröffentlichen darf. Das heiß z.B. eine Firma die Wert auf Open Source legt, darf Ihre Webseite nicht auf GitHub als OS Projekt veröffentlichen? Was macht das den für ein Sinn?

    Einen derartigen Fall hatte ich auch noch nicht. Mir ist es bis jetzt auch noch nicht in den Sinn gekommen, dass ein Kunde ggf. sein Portfolio öffentlich auf GitHub zugänglich machen möchte. Zumindest käme mir hierfür auch kein Nutzungszweck in den Sinn. Zumal die Offenlegung des Quellcodes nicht unter die Weitergabe dessen fällt, zumindest nicht bei Webseiten. Den Quellcode kannst du sonst auch in der Entwickler-Konsole oder per "Quelltext anzeigen" einsehen. Ferner kann man jedoch auch an dieser Stelle mit mir reden. Eine Lösung gibt es immer, die für beide Parteien in Ordnung ist.


    Zudem würde mich interessieren welche Schriftarten du meinst, denn ich glaube kaum das du diese mit an den "Kunden" übergeben darfst. Da diese oft mit eigenen Nutzungsbedingungen verknüpft sind.

    Jede Schriftart, beispielsweise Montserrat oder Open Sans, die ich verwende, unterliegt der OF oder Apache 2.0 Lizenz. Diese erlauben mir die kommerzielle Weitergabe an den Kunden, sofern ich die Schriftart selbst nicht verkaufe (bspw. Montserrat an sich für 50€ extra):


    The OFL allows the licensed fonts to be used, studied, modified and redistributed freely as long as they are not sold by themselves. The fonts, including any derivative works, can be bundled, embedded, redistributed and/or sold with any software provided that any reserved names are not used by derivative works.


    Quelle: https://scripts.sil.org/cms/sc…e.php?site_id=nrsi&id=OFL und http://www.apache.org/licenses/LICENSE-2.0.txt


    Mich würde wirklich interessieren, wie du auf solche Nutzungsrechte kommst. Also mit dem Kommerziellen Handeln / Weiterverkauf kann ich gerade noch verstehen.

    Die Nutzungsrechte spielen alle auf das kommerzielle Weitergeben an.

    - Modifizierung bis zu einem bestimmten Grad

    Soll verhindern, dass das Design so unkenntlich gemacht wird, dass ein Weiterverkauf nicht auffällt.


    - Weitergabe von bestimmten Assets

    Soll verhindern, dass eigens gestaltete Grafiken, komplette Codestücke oder ein ganzer Prototype an Dritte (egal ob Freunde oder gar ein ganzes Downloadportal) weitergegeben werden.


    - Kommerzielle Umsetzung eines Prototypes

    Soll verhindern, dass ich die Idee liefere, ggf. noch alle Assets inklusive Farben, Grafiken, Schriften und Texte, und der Kunde dann großes Geld mit einer Umsetzung dieses Prototypes macht und ich letztlich einmalig für die Idee bezahlt wurde und nicht beteiligt werde.


    Mir ist es nicht egal, wenn ich einmalig bspw. 71€ nehme und der Kunde sich im Nachhinein denkt, er verkauft das Webdesign als Template auf großen Marktplatz-Plattformen wie Envato. Wie es bei dir ist, weiß ich nicht direkt, deine Meinung respektiere ich jedoch genauso. Letztlich möchte ich jedoch noch sagen, dass Gespräche über Nutzungsrechte immer möglich sind.


    Beispiel 1:

    Ein Kunde gibt bei mir eine Landingpage für 71€ in Auftrag. Ich liefere ihm einen Grafikvorschlag und eine komplett umgesetzte Landingpage. Er / Sie verändert das Design durch Änderung der Schrift, der Farben und der Hintergrundbilder und möchte es anschließend als Template gegen einen Preis von 20€ pro Stück weiterverkaufen. Mit mir wird nichts abgesprochen und ich werde nicht am Gewinn beteiligt.


    Beispiel 2:

    Ein Kunde gibt bei mir einen Prototype für 53€ in Auftrag. Ich liefere den Prototype als .xd-Datei inklusive aller Grafiken, nötigen Schriften, Farben, ggf. Texte und ähnlichen Assets. Er / Sie setzt das Design anschließend in HTML, CSS und JavaScript um und möchte es als Template gegen einen Preis von 20€ pro Stück weiterverkaufen. In diesem Fall wird ebenfalls nichts mit mir abgesprochen und ich werde nicht am Gewinn beteiligt.


    In beiden Fällen habe ich einmalig fast die komplette Arbeit auf mich genommen (in Beispiel 2 weniger als in Beispiel 1) und ich würde lediglich einmal bezahlt werden, während der Kunde einen nur geringfügig niedrigeren Kaufpreis ohne Abzüge (ausgenommen der Abzüge, die durch den Verkauf auf Marktplätzen entstehen) X-Male erhält.

    Sofern dies bei einem Projekt nicht der Fall sein wird und das Projekt beispielsweise zu Public-Source-Zwecken öffentlich einsehbar werden soll, gibt es jederzeit die Möglichkeit, mit mir zu reden.